Namibia
(08.12.2017 bis 29.12.2017)

 
Verkehr

Hauptachsen sind asphaltiert, grosse Teile der Tour waren aber Pisten (Gravelroads) mit Sand oder Kiesuntergrunde. Es ist Linksverkehr angesagt und an der Kreuzung hat das jeweils Erstankommende Fahrzeug Vortritt. Licht einschalten.

Wichtig: Die Warnungen der Vermieter bezüglich dem Roll-over sind ernst zu nehmen. Selbst PW's lagen am Strassenrand auf dem Dach, da hat ein 4x4 mit Dachzelt noch sehr viel schlechtere Karten in der Hand. Die Afrikaner lieben es schnell zu fahren. Sehr schnell. Selbst auf den Pisten rasen sie mit bis zu 200km/h. Daher ist Vorsicht geboten - und das Tempo nur so wählen, wie man sich sicher fühlt. Es gibt auch mobile Kontrollen - allerdings kaum auf den Pisten.

Unterwegs ist mit Checkpoints der Polizei und Transportation Authority zu rechnen. Sie prüfen Zulassungen der Fahrzeuge, Führerschein, ob Licht eingeschaltet ist und dergleichen. War immer freundlich und keine 2 Minuten später ist man wieder unterwegs. Die Checkpoints sind in der Regel vor oder nach grösseren Orten.

Navigation

Sygic App für iPad (Punkt zu Punkt Navigation möglich, auch sehr kleine Pisten eingezeichnet.
Garmin 64 ST mit Tracks4Africa Datensatz. Viele Trecks, sehr gute Auflösung. Nicht Navigierfähig.
Papierkarten von Tracks4Africa und Reiseknowhow.

Tankstellen

Gute Abdeckung und wir konnten überall mit VISA Card bezahlen. Die Parpierkarten sowie auch Sygic haben verlässliche Angaben zu Tankstellen eingetragen. Wir sind mit 150l Tankvolumen ausgestattet gewesen und haben den Tankstand nicht unter 300km fallen lassen. Überall wurde uns empfohlen, keine Tankstelle auszulassen, was wir aber bei den vielen Tankstellen unnötig finden.

Zahlungsmittel

1 CHF entspricht ca. 12.5 Namibischen Dollar. Es gilt Parität zwsichen Südafrikanischen Rand (ZAR) und dem Namibischen Dollar (NAD), es könnte auch mti ZAR bezahlt werden. Am Airport hat es diverse Wechselstuben, die CHF, EUR und weitere Schlüsselwährungen wechseln. Bancomaten gibt es, die Bezugsmenge ist aber limitiert (und relativ klein) und die Automaten stehen nicht an jeder Ecke. Wir haben 500 EUR gewechselt und kamen damit durch die drei Wochen - vieles haben wir aber auch direkt mit VISA Card bezahlt.

Divers -
Gesundheit

Je weiter nördlich, desto grösser die Gefahr von Malaria, wir haben aber praktisch keine Mücken zu bekämpfen gehabt und Einheimische haben uns mehrmals gesagt, dass die Gegend im Moment unproblematisch sei. Zudem muss auf eine erhöhte Achtsamkeit bezüglich der Hygiene, Wasserkonsum und Sauberkeit geachtet werden. Hepatitis ist zur Zeit unserer Reise in Windhoek ein Thema gewesen wo es bereits Todesopfer gab. Das Wasser aus den Leitungen ist von sehr guter Qualität und wir haben oft direkt aus dem Wassertank konsumiert. Allerdings kann man auch überall die 5L Wasserflaschen kaufen, was sicher besser ist.

Regelmässige Einnahme von Okubaka Globuli sind sicher kein Fehler. Zudem hatten wir Uwemba im Gepäck, welches das Immunsystem stärken soll - aber eben, wir hatten es nur im Gepäck.

Behörden & Visum

30 Tage on Arrival Visum wird direkt bei der Einreise ausgestellt. Wir hatte noch Kopien der Geburtszertifikate und Familienschein dabei. Man liest über Anforderungen diesbezüglich, interessiert hat es letztendlich niemanden. Führerausweis im Kreditkartenformat genügt, einen internationalen Ausweis hatten wir dabei wurde aber nicht nachgefragt.

Einreise

Windhoek

Da mit Mietwagen unterwegs sehr unkompliziert.

Ausreise

Windhoek

Kommunikation

SIM Karten bekommt man direkt im Flughafengebäude, Guthaben kann man vielerorts auch in kleinen Beträgen kaufen. Mobileempfang ist insgesamt recht gut, trotzdem sind auf weiten Strecken mit grossen Funklöchern zu rechnen. Wer mit CH-Mobile Abo telefonieren will muss ca. 2.9 CHF pro Minute rechnen. Das sind zwei Gründe, auf jeden Fall auch ein Sat Phone dabei zu haben.

Organisation

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Sicherheit

Egal was andere Reisende sagen, ein Sat-Phone gehört unserer Meinung nach ins Gepäck. Es nicht zu gebrauchen ist keine Schande, aber bei einer Panne oder einem Unfall kann es Leben retten - nicht nur das eigene. Das Beispiel mit dem Auto, welches im Etosha Park einen Unfall hatte und die Besatzung keine andere Möglichkeit hatte, als bei Dunkelheit zu Fuss zum Camp zu gehen ist für uns ein gutes Beispiel, warum es sich eben doch lohnt. Entweder für 80 NAD (6.4 CHF) pro Tag dazu mieten oder eins von Freunden borgen (z.B. SIM Card Inmarsat 45 CHF, 50 Gesprächseinheiten 75 CHF).

Ansonsten wird einem auch von Einheimischen empfohlen, sehr vorsichtig zu sein und niemandem zu trauen, keine Wertgegenstände sichtbar im Auto liegen zu lassen und nicht anzuhalten, wenn Leute am Strassenrand stehen und mitgenommen werden wollen. Wir hatten keinerlei Probleme und waren doch relativ sorglos.

Sprache

Mit Englisch (Amtssprache) und oft auch Deutsch (Nationalsprache) kommt man problemlos durchs Land. Ansonsten spricht man oft Afrikaans (Nationalsprache) und 5-6 weitere regionale Sprachen.

Unterkunft / Essen
Windhoek Guesthouse Guesthouse Villa Violet
Stampriet Camping Kalahari Farmhouse
Sesriem Camping Sesriem Campsite NWR
Rostock Ritz Camping Desert Lodge
Walvis Bay Camping Lagoon Chalets & Caravan Park
Swakopmund Camping Alte Brücke
Cape Cross Camping Cape Cross Lodge
Spitzkoppe Camping Campsite
Brandberg Camping White Lady Lodge
Twyfelfontein Camping Mowani Mountain Camp
Grootberg Pass Camping Hoada Camp
Etosha Lodge Dolomite
Etosha Camping Olifantsrus Camp
Etosha Camping Okaukuejo Camp
Otjiwarongo Camping Frans Indongo Lodge
Windhoek Private Unterkunft -