Ausrüstung

Fahrzeugkenndaten
  • Toyota Landcruiser, BJ75 (Jg. 1986, ~300'000km)
  • 3.5 Liter Turbodiesel Motor (Toyota BT 13, ~200'000km))
  • Diesel Zusatztank 150 Liter (Reichweite total ca. 1600km)
  • OEM Fahrwerk mit Blattfedern und Old Man Emu Stossdämpfern
  • BFGoodrich T/A All Terrain Bereifung (5 montiert, eine Ersatzkarkasse)
 
Fahrzeugausbau
  • Hubdach mit Bettrost (Albistech)
  • Funktioneller Innenausbau Marke Eigenbau eines Vorbesitzers
    (Schlafen im Fahrzeug auch bei geschlossenem Dach möglich)
  • Sportsitze mit Lammfelleinlage (Recaro)
  • 95 L Wassertank (Albistech) mit Filteranlage (Katadyn) und Förderpumpe
  • Von Betriebsstromkreis (24V) unabhängige 12V Bordstrom-versorgung (Solarspeisung und separater Alternator sowie eigene Versorgungsbatterien 2x57Ah)
  • 12V/230V Spannungswandler für Bordstrom, 12V KFZ und 5 V USB Ladebuchsen im Fahrzeuginnenraum
  • Batterie Ladegerät CTEK MXS 7.0 für Laden und Rekonditionierung der Batterien aber auch für direkte Stromversorgung der 12V Verbraucher ohne angeschlossene Akkus
  • Standheizung für Innenraum (Webasto), leider nur bis 2500müm wirksam
  • Fest installierter 2-Kolben Kompressor (ARB)
  • Reifendrucküberwachung (Tire-Moni)
 
 

Equi001

Blick ins Fahrzeugheck, unser Wohn-, Schlaf-, Koch- und Arbeitszimmer

 

Zubehör am Fahrzeug

  • 2-Klang Lastwagenhorn (60cm, MARCO)
  • Bullbar (ARB) mit 4.8t Seilwinde (Albistech)
  • Reserverad Stossstange (ARB)
  • 24V Zusatzscheinwerfer (Hella)
  • Heckmarkise und Umzelt (Howling Moon)
  • Seitenmarkiese (Fiamma)
  • Hi-Lift
  • 2 Sandbleche
  • Schaufel mit Ausziehschaft (Fiskars, in Russland zum halben Preis von EU-Ländern)
 
Navigation
  • Garmin 62ST GPS
    Praktisches Handgerät ohne Schnick-Schnack für Peilung, Tracking, Kompass und grobe Navigation.
  • iPad in Schutzcover (Griffin) (Achtung: 10V Ladestecker für KFZ Steckdose nicht vergessen!)
  • APP directu, www.directu.com und ggf mit Ergänzung GALILEO
    Primär verwendet um zu navigieren. Hilft in jeder Stadt und findet sogar dirt-tracks, die nicht auf Papierkarten zu finden waren. Erstaunlich genau. Unglaublich - und GRATIS!
  • APP Navi2 von Skobbler (2 CHF, Ganze Welt 11CHF), mit richtiger Navigationsfunktion. Unbedingt dazu laden, da auch Zusatzinformationen wie Hotel, Tankstellen, etc. vorhanden sind)
  • APP MotionX-GPS (Aufzeichnen von Routen, Zielsuche, etc.)
  • Papierkarten (primär von Reise-Know-How da plastifiziert und sehr detailliert)
  • Kugelschreiber, Massstab & Taschenrechner für's Übertragen der Koordinaten auf die Karte (klingt etwas old-fashioned aber es funktioniert auch, wenn GPS nicht funktioniert).
 
Kommunikation
  • iPhone (leider locked) mit CH-Abo für SMS und Erreichbarkeit sofern GSM verfügbar
  • Nokia uralt für lokale SIM Prepaid Karten um Anrufe im Land oder mit anderen Travellern zu ermögliche
  • Walkie-Talkies für Kommunikation mit anderen Fahrzeugen o.ä.
 
Weitere Ausrüstungs-gegenstände
  • Kühlschrank (Waeco)
  • Den Petroleum/Diesel Kocher (Optimus) haben wir nach Hause geschickt und durch einen einflammigen Gas/Benzin Kocher ersetzt. Benzin gibts überall und meistens auch Gas, was viel sauberer brennt und nicht vorgewärmt werden muss. Wir haben noch einen kleinen Reservekocher, ebenfalls Gas. Praktisch auch für unterwegs beim Trecken. Wir haben immer wieder Kartuschen mit wiederverwendbarem Schraubverschluss gefunden - kaum aber andere, welche einmal aufgestochen werden und danach nicht mehr vom Gerät entfernt werden können.
 
Wesentliche
Werkzeuge &
Hilfsmittel
  • ARB Reifenreparaturkit (mit Kautschuk-Würmer, Ahle, Ventilkörper und Stifte, etc.)
  • Reifen- sowie Schlauchreparaturpads, Vulkanisierflüssigkeit, Roller, etc. für die Reparatur
  • Tyre-Pliers und drei 60cm Pneuhebel für das Wechseln von Reifen
  • Schnell-Interventionsset von Werkzeugen (üblichste Werkzeuge schnell zugänglich) und kompletter Werkzeugkoffer mit Zangen, Schraubendreher, Rätschen, Gabelschlüssel, etc.)
  • Fäustling (5kg)
  • Metallfeilen (Schlüsselfeilen und normale), Meissel, Kupferstab als Durchschlag oder zum festgesessene Schrauben zu lösen
  • Wagenheber (Original Toyota)
  • Bergegurten 5m unelastisch (Daerr), Baumgurten (Daerr), Black-Snake (Daerr), Kunststoffschäkel (12t, Daerr), Metallschäkel (Landweg), Umlenkrolle (Landweg)
  • Duct Tape
  • WD40, Bremsreiniger
  • Werkstatthandbücher für Fahrzeug und Motor, idealerweise Ersatzteilkatalog, wenn vorhanden

Was wir noch praktisch fänden:

  • 54er Nuss für Nabenmutter
  • Drehmomentschlüssel
 
Wesentliche
Erstatzteile
  • Luft-, Motoröl- und Dieselfilter
  • Keilriemen (sollten aber auch passen!!)
  • Diverse Schläuche, Schrauben und Kleinmaterial
  • Getriebe-, Motor-, Differential-, LSD-Oel zum Nachfüllen
  • Bremsflüssigkeit
  • Kugellagerfett, Kupferpaste

Fazit: Oft ist Schweissen angesagt. Aber zunehmend haben wir auch Bedarf an Ersatzteilen wie Radlager, Dichtungen, Pully, etc. was teilweise schwierig aufzutreiben ist. Bisher gingen nur wenige Schrauben (Stossdämpferhalterung!) oder andere Teile verloren (Handbremsumlenkhebel), welche aus eigenen Beständen oder bei Garagen problemlos ersetzt werden konnten. Und das was bei uns kaputt ging haben wir noch auf keiner Ersatzteilempfehlung gelesen...

 
Comfort & must have
  • Tire-Moni: Überwacht permanent und zuverlässig via Funk Temperatur und Druck jedes einzelnen Reifen. Er hat uns fünfmal korrekt einen rapiden Druckverlust (im Gelände und auf Autobahn) angezeigt und uns so vor schweren Schäden des Pneus oder einem Unfall bewahrt.
  • Mobile Toilette (dreibeiniger Falt-Stuhl mit Loch in der Mitte) - da wird persönliches Geschäft zum echten Outdoor-Vergnügen.
  • Gästebuch, wo sich andere Reisende aber auch Gastgeber, Helfer, etc. drin verewigen können.
  • Kleider aus Merino-Wolle (Icebreaker, Smartwool; Landweg) sind herrlich warm und stinken nicht wie Odlo.
  • Lammfelleinlagen im Sitz und auf Matraze sorgen immer für ein angenehmes Klima - bei heissem oder kaltem Wetter
  • Fliegennetze und Kopfnetz sowie Moskito-Räucherspiralen (machen auch Menschen high!) - und einen Jahresvorrat Antibrumm!
  • Kleiner Dampfkochtopf von GSI Outdoors für schnelle Zubereitung von Kartoffeln und eigentlich fast allen anderen Gerichten - allerdings sollte man damit vorher etwas üben
  • Crocs für alle Lebenslagen
  • Korrigierte Oakely Sonnenbrille ist unglaublich wertvoll
  • Platypus Camelbag (2l) für die praktische Wasserversorgung von Fahrer & Beifahrer) und Travelmugs (Thermosbecher) für die warmen Getränke wie Kaffee und Tee.
  • Mahagoni Falttisch (FSC) aus einer Behindertenwerkstatt (Landweg.ch / north-west equipment.ch)
  • Will man ruhig schlafen lohnt sich ein sperriger, Tennisracket ähnlicher "Mückenröster" und Tiger-Balsam für den Fall, dass man eine übersehen hat. Und natürlich viel Antibrumm...
  • Oropax - es lohnt sich nicht nur für Liebhaber, speziell dem Ohr angepasste Oropax zu kaufen. Kostet zwar etwas, ruhiger Schlaf ist aber viel wert.
  • Für Frauen: FreeLax (Pinkeln im Stehen ist an den meisten Orten sehr viel angesagter...)
  • Wenn man es findet: Kleine Router, in welche man direkt SIM Karten einsetzen und kleine WiFi Spots generieren kann. Bei 4 WiFi kompatiblen Geräten im Auto sehr sinnvoll.
 
Permanente Ärgerquellen
  • Der Optimus Gaskocher muss ein echtes Montagsmodell sein denn an dem funktionierte neu nichts, wie es sollte. Nachdem die Handgriffe zum Regulieren und der rechte Brenner ersetzt wurden tropft es jetzt nur noch aus der Pumpe. Aber wenn er mal brennt, dann brennt er schön und das auch über 2000müm.
    Darum haben wir ihn abgesetzt und nach Hause gesandt.
  • Stromversorgung: Wir etwas zuwenig Zeit in die Auslegung des Bordstromnetztes investiert. Fehler, die wir nicht mehr machen würden:
    - 57Ah Akkukapazität reicht nirgends hin - besonders in so heissen Gegenden wie auf dieser Route - der Kühlschrank läuft deutlich länger und zieht dementsprechend mehr Strom. Wir haben unterwegs aufgestockt auf 114Ah. Viel besser, noch mehr wäre aber noch besser.
    - Unsere Solarpanels sind definitiv zuwenig leistungsfähig. Neueste Generationen sind ratsam und sie müssen auf jeden Fall genug Leistung erbringen, um im Minimum den Verbrauch des Kühlschranks während einem ganzen Tag zu kompensieren.
    Und das bei Aussentemperaturen von 40 Grad.
    - Kabelquerschnitte ausreichend dick wählen, sonst machen sich Kühlschrank und andere Verbraucher den Strom streitig.